In der Regel haben die Gemeinden die Pflicht, Schnee und Eis von Bürgersteigen, Gehwegen oder Zufahrten zu räumen in ihren Satzungen an die Haus- und Grundstückseigentümer weitergegeben. Oft muss der Winterdienst schon bis spätestens 7 Uhr früh gemacht werden. Gerade Besitzer größerer Grundstücke sind gezwungen, in den frühsten Morgenstunden aktiv zu werden. Bei der Auswahl der Geräte für den Winterdienst sollte man folgende Punkte beachten: Wie groß ist die Fläche? Wie ist meine physische Kondition? Wie viel Zeit habe ich?
1. Handschneeschieber Einfachste Methode für überschaubare Flächen ist der klassische Handschneeschieber. Handschneeschieber sind preiswert, wartungsfrei und platzsparend. Sie eignen sich sehr gut für kleine Flächen.
2. Kehrmaschine Für flache Gegenden mit überschaubarer Schneehöhe kann eine Kehrmaschine verwendet werden, die mit rotierenden Borsten Schmutz und Schnee beseitigen kann. Mit einer Kehrmaschine können Schnee, Straßenstaub, Blätter und grober Schmutz beseitigt werden. Ab etwa 10 cm Schneehöhe ist eine Kehrmaschine leider ungeeignet.
3. Schneefräse Schneefräsen sind in bergigen Regionen besonders geeignet. Durch eine rotierende Trommelschnecke schabt die Schneefräse den Schnee ab. Der Einsatz einer Schneefräse ist sinnvoll, wenn auf oder an der zu räumenden Fläche genug Platz ist, um den ausgeworfenen Schnee abzulagern. Neben einfachen einstufigen Schneefräsen gibt es auch mehrstufige Schneefräsen, die die Anforderungen von gewerblichen Kunden erfüllen und auch mit größeren Schneemengen fertig werden.
4. Schneeräumschild In Verbindung mit einem Rasentraktore kann ein Schneeräumschild eigesetzt werden. Mit einem Schneeräumschild wird der Rasentraktor zu einem winterdiensttauglichen Universalgerät. Streusalze können aber das Mähwerk der Traktoren beschädigen. Deshalb sollte man - sofern man seinen Rasentraktor für den Winterdienst nutzen möchte - das Mähwerk demontieren.
Dies macht ein Greenbase-Händler in ihrer Nähe gerne für sie.